Geht uns aus der Sonne!

Dieses Schreiben haben wir mit mehreren Betrieben aus Friesland und Ostfriesland an mehrere Bundestagsabgeordnete verschickt. Außerdem lassen wir das am Mittwoch, den 29.02.2012 der Presse zukommen!

Friesland/ Ostfriesland, 28.02.2012


Sehr geehrte Damen und Herren,

Wirtschaftsminister Rösler hat zusammen mit Umweltminister Röttgen eine Änderung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) vorgelegt.

Die Gesetzesänderung sieht eine massive Kürzung der Solarförderung vor.

Im Vergleich zum Dezember 2011 sollen die Fördersätze im Jahr 2012 um bis zu 40 % gesenkt werden. Zusätzlich soll die Größe des deutschen Solarmarktes innerhalb von fünf Jahren um mehr als 75 % reduziert werden (von 7,5 Gigawatt auf 0,9-1,9 Gigawatt).

Wir weisen darauf hin:

  • Im deutschen Solarmarkt sind mehr als 100.000 Menschen beschäftigt.

Davon mehr als 1.000 im Nord-Westen. Die überwiegende Zahl davon im Handwerk.

Ist Ihnen klar, was mit über 1.000 Arbeitsplätzen in unserer Region passiert, wenn der Solarmarkt zusammenbricht?

  • Durch die Kostensenkungen der letzten Jahre hat Solarstrom heute die Grenze zur Wirtschaftlichkeit

erreicht. Die Gesetzesänderung behindert aktiv den weiteren Ausbau der Solarenergie.

  • Die Eigennutzung des Solarstromes ist die günstigste Form der Erneuerbaren Energien.

Ausgerechnet diese soll  ersatzlos gestrichen werden?

  • Diese überhastete Gesetzesänderung trägt unserer Meinung nach nicht dazu bei, das Vertrauen in

Ihre Politik zu stärken.

  • Solarstrom ist schnell ausbaubar und eine wichtige Säule der Energiewende.


Wenn Sie der Gesetzesänderung zustimmen, dann sind Sie persönlich dafür verantwortlich, dass hochqualifizierte Handwerker in Ihren Wahlkreisen ihre Arbeit verlieren.

Wenn Sie dieser Gesetzesänderung zustimmen, dann sind Sie persönlich für den Ausstieg aus der Solarenergie verantwortlich.

Wenn Sie dieser Gesetzesänderung zustimmen, dann sind Sie persönlich für völlig unnötig herbeigeführte Insolvenzen der Solarunternehmen verantwortlich.

Wollen Sie das? Wollen Sie wirklich für so etwas die Verantwortung tragen?

Sie können es verhindern. Stimmen Sie gegen die Gesetzesänderung!

Handeln Sie jetzt!


Mit vertrauensvollen Grüßen

Die Solarunternehmen Ihrer Wahlkreise